Galerie
Die Galerie Kunst am Dom
am Dom präsentiert die in ihren Räumlichkeiten beheimatete Rahmenwerkstatt als als integralen Bestandteil der Bildästhetik.
Gezeigt wird eine beeindruckende Bandbreite – von modernen Interpretationen bis hin zu zeitlosen Klassikern. Die Besucher erwartet eine Entdeckungsreise, wie verschiedene Rahmungen die Wirkung von Kunstwerken verändern.
Die Ausstellung verdeutlicht, dass die Wahl des richtigen Glases oder Profils essenziell für die Würdigung eines Bildes ist. Ob mit brillantem Museumsglas, klassischem Normalglas, als plastisch wirkender 3D-Rahmen, mit filigranem Passepartout oder freigestellt – jedes Kunstwerk findet hier seine angemessene Bühne.
Die Exponate, die in diesen unterschiedlichen Rahmungen erstrahlen, lesen sich wie ein Who’s who der regionalen und überregionalen Kunstszene. Vertreten sind unter anderem die Arbeiten von
Hartmut Klatt, Nuria Quevedo, Harald Maletzke, Malte Brekenfeld. Rolf Lindemann, Peter Lewandowski, Armin Münch und Albrecht Gehse, Werner Stötzer, Max Uhlig und Carlfriedrich Claus, Silke Voss, Harald Metzkes, Harald K. Schulze und Alexander Hässner.
Die Vernissage am 13. März bietet die Gelegenheit, mit Künstlern, Sammlern und dem Galeristen ins Gespräch zu kommen und zu erleben, wie Kunst und Rahmen eine unzertrennliche Symbiose eingehen. Der Eintritt ist frei, die Kunstwelt Güstrows freut sich auf zahlreiche Gäste.
Wie gestern, so auch heute kann der Kunstinteressierte jedoch auf Entdeckungsreisen gehen und nach universell gültigen Prinzipien forschen oder einfach seinen Emotionen und persönlichen Eindrücken folgen.
Das Sehen ist ein unschätzbarer, individueller Sinnesreichtum, der über eine bloße, temporäre visuelle Betrachtung weit hinausgeht.
Es ist mir ein Anliegen, Sicht- und Arbeitsweisen zu präsentieren, die es dem Rezipienten ermöglichen, den Künstler in seinen Werken zu erkunden, zu erkennen und zu verstehen. Den Künstlern selbst biete ich einen Raum – im festen Vertrauen darauf, dass sich die präsentierten Arbeiten ihren Platz selbst erschließen werden.
Die Kunst kann in ihren Ergebnissen die Erscheinungsformen der Natur verschönen und durchgeistigen. Wer sich auf einen inneren Dialog mit einem Kunstwerk einlässt, wird mitunter zu Einsichten geführt, die jenseits dessen liegen, was digitale Bilder je zu vermitteln vermögen.
Aspasia von Milet sprach: „Liebt mit Geist, dann dient ihr der Kunst“.
Dieser Gedanke sollte gleichermaßen für den Schaffenden wie für den Betrachtenden Gültigkeit besitzen. Beide sind auf subtile Weise miteinander verbunden – wenngleich nicht im Sinne einer gegenseitigen Bedingtheit.
In der Begegnung mit der Kunst lässt sich auch wiederentdecken, was im alltäglichen Lärm um nichts nur allzu leicht abhanden kommt – der Zugang zu unseren Träumen und uns selbst.
In diesem Sinne lade ich Sie herzlich ein, meine Galerie in der Barlachstadt Güstrow zu besuchen.
Unsere historische Altstadt ist ein Kleinod im Herzen Mecklenburgs. Das Stadtmuseum, die Ernst Barlach Museen, der Güstrower Dom, die ehrwürdige Pfarrkirche und nicht zuletzt das beeindruckende Renaissanceschloss mit seinem weitläufigen Garten laden dazu ein, unsere ehemalige Residenzstadt in kontemplativer Ruhe zu erkunden.
Andreas E. Wittenburg
Uwe Tellkamp
Ein Abend mit Uwe Tellkamp in der Galerie Kunst am Dom
Am 21. März 2026 lädt die Galerie Kunst am Dom zu einer besonderen literarischen Begegnung ein. Uwe Tellkamp, der Meister der präzisen Sprache und der vielschichtigen Erinnerung, liest aus seinem aktuellen Roma „Der Schlaf der Uhren“.
In „Der Schlaf der Uhren“ taucht Tellkamp tief in die späten 1960er Jahre ein. Er erzählt von Aufbruch und gesellschaftlichen Verwerfungen, von einer Welt im Wandel und der Frage, was uns im Strom der Zeit noch Halt gibt. Es ist ein Roman voller Poesie und Scharfsinn, der unter die Haut geht.
Erleben Sie einen Abend, an dem die Zeit stillzustehen scheint – genau in den Räumen der Galerie Kunst am Dom, deren Atmosphäre den perfekten Rahmen für diese intensive Prosa bietet.
