Harald K. Schulze
Harald K. Schulze
ist ein deutscher Maler und Grafiker (geboren 1952 in Schmölln), der vor allem durch seine figurativen und sozialkritischen Werke bekannt ist. Er gilt als Mitbegründer der DDR-Künstlergruppe "Neon Real".
Ausbildung: Von 1973 bis 1978 studierte Schulze an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee, wo er ein Diplom erwarb und anschließend bis 1980 Aspirant bei Professor Walter Womacka war.
"Neon Real": Anfang der 1980er Jahre gründete er zusammen mit Clemens Gröszer und Rolf Biebl die Künstlergruppe "Neon Real". Die Gruppe suchte durch Provokation eine größtmögliche Sichtbarkeit zu erreichen und thematisierte in ihren Werken Aspekte des Alltagslebens, die in der DDR-Öffentlichkeit oft nicht gezeigt wurden.
Freischaffend: Seit 1980 ist Harald K. Schulze als freischaffender Künstler tätig und lebt und arbeitet heute in Letschin im Landkreis Märkisch Oderland.
Stil und Themen: Seine Arbeiten sind eine Mischung aus figurativen Darstellungen und sozialkritischen Motiven. Er thematisiert gesellschaftliche Normen, die Zerbrechlichkeit des Lebens und die Schönheit der Welt, oft mit einem Fokus auf die Darstellung von Menschen und insbesondere Frauen.
Internationale Anerkennung: Seine Werke werden regelmäßig auf Auktionen angeboten und sind bei Sammlern, insbesondere seine Arbeiten aus der späten DDR-Zeit (1987-1989), beliebt.









